Daniel
vor 9 Monaten

Wie Carsharing die Städte entlastet

Nachdem wir letzte Woche die Umweltfreundlichkeit von Carsharing unter die Lupe genommen haben, zeigen wir euch diesmal, wie Carsharing unsere Städte entlastet und wieder befreit. 


DER StrassenRAND wIRD Wieder Frei

In Städten kann man leicht auf ein Auto verzichten, da der ÖPNV und andere Mobilitätslösungen ausreichend vorhanden sind - so weit, so bekannt. Für viele ist dies aber immer noch mit einem Verzicht auf Bequemlichkeit verbunden. Hier kommt Carsharing zum Zuge und schließt die Lücke, wenn es zum Beispiel mal ein abgelegeneres Ziel sein muss, oder man Gepäck mit sich tragen muss. Carsharing ersetzt hier das eigene Fahrzeug und ergänzt den Mobilitätsmix in der Stadt.

Der Bundesverband Carsharing hat in einer Studie aus dem Jahr 2016, Carsharingnutzer über den Besitz und die Abschaffung eines eigenen Fahrzeugs unmittelbar vor und nach der Anmeldung bei einem Carsharinganbieter befragt. 

Die Befragung hat ergeben, dass insgesamt 61,9% der Haushalte, welche ursprünglich ein Pkw besaßen, das eigene Auto vor oder unmittelbar nach der Anmeldung bei einem Carsharinganbieter abgeschafft haben.

Als wichtigster Grund für die Abschaffung des eigenen Pkw wurde die geringe Nutzung  (23,7% der Befragten) angegeben. Als zweit häufigster Grund wurden anstehende aufwendige Reparaturen sowie Kostengründe angegeben. Jedes Carsharing Auto trägt zur Abschaffung von 8 bis 20 privaten Pkw (stadtabhängig)  in den untersuchten Gebieten teil.

Die Abschaffungsquote war übrigens mit 83,4% bei den Single-Haushalten am Höchsten. Hier scheint vor allem das Einsparungspotential ein besonderer Anreiz für die Abschaffung des Pkw zu sein. 


Die Strassen werden wieder frei

Weniger Autos bedeuten weniger Verkehr - das ist logisch, allerdings verändert Carsharing auch die Nutzung von Pkw. 41% der Befragten gaben an, dass sie seltener ein Pkw benutzen. Die Autonutzung von Carsharing-Nutzern wird demnach seltener und selektiver. 

Das hat natürlich zur Folge, dass andere Verkehrsmittel öfter genutzt werden. Das Fahrrad wird zum Beispiel bei 15% der Befragten häufiger genutzt. Außerdem verfügen 42,2% aller Befragten über ein Abonnement für den ÖPNV in ihrem Wohnort.

Carsharing beeinflusst also das Verkehrsverhalten positiv und wirkt sich aktiv die Nutzung von Verkehrsmitteln des Umweltverbundes aus. Zudem steigert es die Nutzung von Fahrrädern und es wird mehr zu Fuß gegangen.


Die Städte werden wieder frei 

Nicht nur in bestehenden Wohnquartieren oder Siedlungen spielt Carsharing eine immer größere Rolle, kaum ein größeres Bauprojekt mit Wohnraum wird derzeit ohne Planung von Carsharing umgesetzt. So gehören Standplätze mit Ladestationen für Carsharing-Fahrzeuge inzwischen zum Standard, wie die Strassenbeleuchtung. Private Garagen hingegen werden immer seltener.

Das System für die Wohnquartiere mit einem zentralen Punkt für Carsharing-Angebote, wird inzwischen auch immer häufiger von kleineren Gemeinden und Städten ausprobiert und findet großen Anklang. 


Steht bei euch auch eine größere Reparatur des Autos an oder besitzt ihr eventuell schon gar kein  Pkw mehr und seid auf der Suche nach einem Carsharing Anbieter? Hier geht's zur kostenlosen Anmeldung bei Ubeeqo Carsharing. Mit dem bereits hinterlegten Gutschein-Code erhaltet ihr 20€ Startguthaben für eure Testfahrt.


Quellen:

Bundesverband Carsharing

WAZ - Artikel - Planung "Area 51"

Merkur Artikel - Holzkirchen teilt sich E-Auto



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