Daniel
vor 2 Monaten

Wie finde ich einen Parkplatz in der Großstadt?

Jeder Großstädter, der hin und wieder mit dem Auto unterwegs ist kennt und hasst es: die stundenlange Parkplatzsuche.  Jeder Deutsche verbringt im Schnitt 42 Stunden im Jahr mit der Suche nach einem Parkplatz, ein Hamburger 52 und ein Berliner sogar 62. Die schlechte Nachricht für Parkplatzsuchende: jedes Jahr ziehen mehr Menschen in die Großstädte und mit ihnen steigt die Zahl der Autos. Die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten seine Chancen auf einen guten Parkplatz zu erhöhen. Diese haben wir einmal für euch zusammengetragen:



#1 Park-Apps

"Für alles gibt es mittlerweile eine App."  Diesen Satz hört man oft und erstaunlicherweise erweist er sich immer wieder als wahr. Auch für die Parkplatzsuche gibt es mittlerweile unzählige Apps, die einem einiges an Stress ersparen sollen. So arbeitet z.B. der ADAC derzeit an einer eigenen Parkapp für verschiedene Städte, die sowohl freie Plätze in Parkhäusern, als auch am Straßenrand anzeigen soll. Zu 100% funktioniert das Ganze aber noch nicht. Etwas zuverlässiger ist da Parkda, welche jedoch ausschließlich auf Parkhäuser beschränkt ist. Auch wenn es hier noch nicht die perfekte Lösung gibt, so wird das Parken doch durch manche Park-Apps deutlich erleichtert und in den nächsten Jahren wird sich sicher noch einiges in der Entwicklung tun. Es gibt eben für alles eine App. 


#2 Warten vs. Rumfahren bei der Parkplatzsuche

Manche Leute schwören darauf auf einer Stelle zu warten, um einen guten Parkplatz zu bekommen. Für andere ist das einfach nur idiotisch. Nichts desto trotz braucht man nicht selten aber 10-15 Minuten, wenn man mehrere Runden mit dem Auto um den Block dreht. Welche Variante ist also die effektivere? Die Antwort ist, es kommt auf die Situation an. Sucht man einen Parkplatz da, wo viele Leute ankommen und abfahren, dann lohnt es sich an einer Stelle zu warten. Abends in einer Wohngegend sollte man jedoch nicht allzu sehr auf sein Glück vertrauen. Hier lohnt es sich ein paar Runden um den Block zu drehen. 



#3 Parkplatz-Sharing

Unternehmen wie Airbnb und Nautal boomen wie nie zuvor. Wenn man also seine private Wohnung oder sein Boot vermieten kann, warum dann nicht auch seinen Parkplatz? Eine klassische Win-Win-Situation sähe wie folgt aus: der Besitzer des Parkplatzes braucht sein Auto um zur Arbeit zu kommen, nutzt also seinen eigenen Parkplatz nicht. Der Mietende arbeitet in der Nähe des Parkplatzes und stellt sein Auto dort ab, bis der Besitzer von der Arbeit kommt. Der Besitzer verdient etwas dabei und dem Mietenden bleibt der Stress erspart. Das ist natürlich nur der Idealfall, aber so oder so kann diese Variante einiges an Zeit und Stress ersparen. Ein Anbieter für diesen Service in Berlin und Hamburg wäre z.B. Ampido.


#4 Carsharing Anbieter mit festen Parkzonen nutzen

Carsharing Anbieter mit festen Parkzonen, wie Ubeeqo stellen ihre Autos extra in Zonen ab, in denen es mehrere freie Parkplätze gibt. Im Optimalfall befindet sich eine Station direkt in der Nähe des Wohnortes. So kann man Ubeeqo wie sein eigenes Auto nutzen und kann sich sicher sein, dass es Parkmöglichkeiten in der Nähe gibt. Auch für Reisende kann Ubeeqo durchaus interessant sein, man muss allerdings im Hinterkopf behalten, dass das Auto wieder in die Zone zurück muss. Hier gehts direkt zur App. 


#5 Auf ein kleineres Auto umsteigen

Den BMW gegen einen Smart tauschen?  Was für Auto Fans zunächst absurd klingt, macht auf den zweiten Blick durchaus Sinn. Neben Benzin und Versicherungskosten spart man sich auch viele Nerven bei der Parkplatzsuche. Es scheint nämlich nicht in der Natur des Großstädters zu liegen alle Parkmöglichkeiten optimal zu nutzen. So entstehen Lücken, die mit einem großen Auto unmöglich zu nutzen sind, mit einem Kleinwagen aber durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Wer seinen BMW ernsthaft gegen einen Smart oder MINI tauschen will, kann zudem mit Ubeeqo 1er BMW fahren, wenn ihn die Sehnsucht überkommt. 

Parken in der Großstadt wird nie besonders angenehm sein, aber bedient man sich ein paar dieser Kniffe, so wird das Ganze durchaus einfacher und weniger Nerven aufreibend.