Daniel
vor 1 Monat

Was ist carsharing?

“Sharing is caring“ und jeder ist auf einmal “proud to share”. Wie ihr seht, ist Teilen gerade das große Ding und in aller Munde. Wer jetzt jedoch denkt, dass das ganze neu und nur ein Hype ist - liegt falsch. Wir wissen, heutzutage kann man so gut wie alles teilen, Autos, Wohnungen, Regenschirme, Arbeitsplätze, Essen, Urlaube, Scooter, Haustiere und >hier x-beliebigen Gegenstand einfügen<. Doch wir als Carsharing Unternehmen sehen uns dazu berufen, euch heute das Teilen von Autos ein bisschen näher zu bringen.

Den Begriff Carsharing kennen viele, was sich dahinter verbirgt und was dazu gehört oftmals dann doch nicht so viele. Die beste Gelegenheit für uns also ein bisschen Expertise zu teilen. Wir starten einfach mal mit ein wenig Wikipedia-Wissen. 


Was BEDEUTET Carsharing?

Der Begriff “Carsharing” setzt sich, wer hätte es gedacht, aus dem Wort Car für Auto und sharing für teilen zusammen und bedeutet zusammengefasst nichts weiter, als sich mit anderen Menschen ein Auto zu teilen. Carsharing in Deutschland gibt es “offiziell” seit 1988, denn in diesem Jahr wurde “StattAuto” (heute Greenwheels) gegründet, die erste Organisation mit dem Zweck Autos unter mehreren Menschen zu teilen - so weit, so uninteressant… Nichts für ungut Greenwheeler ;-).

Wie eigentlich alles andere auf dieser schönen Welt, hat auch Carsharing sich weiter entwickelt. Von dem klassischen Modell mit Schlüsselschränken und hohen Kautionen oder Mitgliedsbeiträgen, um am Autoteilen teilnehmen zu können, ist nur noch wenig übrig. Aus einem klapprigen Ford Focus wurden stylische Minis und Golfs. Die Fahrzeugschlüssel sind nicht mehr in Schlüsselschränken sondern direkt im Fahrzeug und aus den Hippies wurden Hipster.

Im Laufe der Jahre, haben sich im Bereich Carsharing 3 Formen des Teilen von Autos gebildet:

- privates Carsharing

- freefloat Carsharing

- stationsbasiertes Carsharing


Privates Carsharing

Das private Carsharing (auch Peer-to-peer Carsharing oder P2P Carsharing genannt) ist, wie der Name schon sagt, Carsharing von Privatpersonen für Privatpersonen. Hier kann jeder sein privates Auto zur tageweisen Vermietung anbieten. Auf Plattformen wie zum Beispiel Drivy wird dann die Abwicklung geregelt, ebenso wie die Bezahlung und der Versicherungskram.

Vorteile: Da wirklich jedermann hier sein Auto anbieten kann, findet man des öfteren auch das ein oder andere Schmuckstück. Also ein klarer Vorteil ist die große Auswahl an Fahrzeugen.  Außerdem hat man hier die Möglichkeit zu schnacken und gleichgesinnte Leute kennen zu lernen.

Nachteile: Eine gewisse Buchungsunsicherheit, da es immer mal vorkommen kann, dass Mäxchen für den vereinbarten Zeitraum sein Auto doch selber braucht. Darüber hinaus sind die Fahrzeuge nicht immer auf dem neusten Stand.

Klassischer Use-Case: Eine gute Lösung für mehrere Tage oder Wochen. Falls zum Beispiel der Urlaub ansteht und man bemerkt, dass man eventuell doch etwas mehr Gepäck unterbringen muss. 


Freefloat Carsharing

Bei den Freefloat-Modellen des Carsharing, wie es bspw. von DriveNow oder Car2Go angeboten wird, gibt es ein vorgegebenes Geschäftsgebiet. Die Buchungen können nur innerhalb dieses Gebietes gestartet und beendet werden. Feste Stationen gibt es hier nicht, die Fahrzeuge sind über das Geschäftsgebiet verteilt und können über die App des Anbieters gefunden und gebucht werden.

Wer sich für ein Freefloat-Modell interessiert, sollte vor allem eines sein - spontan! Klar wird es Punkte in eurer Stadt geben, an der fast immer einer von den Flitzern steht, jedoch verlassen sollte man sich darauf nicht. Freefloat Carsharing ist zwar eine super Ergänzung, da es eine Form des Selbstfahrtaxis darstellt und oftmals hilft, eine gewisse Strecke zu überbrücken Jedoch ist hier wirklich Spontanität und auch nicht selten Glück während bestimmter Stoßzeiten gefragt.

Apropos “stoßen” - Da bei Freefloat-Modellen die Abrechnung hauptsächlich minutenweise erfolgt, scheinen viele Fahrer getrieben zu sein, die Kosten möglichst gering zu halten und dies vorzugsweise durch Rasen erreichen zu wollen. Oft kommt es zu Unfällen durch überhöhte Geschwindigkeiten oder andere Verkehrsverstöße, die vermeintlich Zeit einsparen.

Vorteil: Der absolute Vorteil bei den Freefloat-Anbietern ist klar die Flexibilität. Die Autos können innerhalb der großen Geschäftsgebiete überall abgestellt werden. Außerdem muss der Nutzer, durch die Rahmenvereinbarungen der Anbieter mit den Städten, nicht Ausschau nach kostenfreien Parkplätzen halten, sondern kann das Fahrzeug auch auf kostenpflichtigen Parkplätzen abstellen.

Nachteil: Die minutenbasierten Tarifmodelle verleiten oftmals Kunden zum Rasen, um Geld einzusparen. Außerdem wird es auf längeren Strecken schnell teuer. 

Klassischer Use-Case: Der klassische Use Case sind die spontanen Faulheitsanfälle, die einen schon mal im Alltag überkommen können. Also wenn es regnet oder man gerade den Bus oder die Bahn verpasst hat, kann man sich schnell ein herumstehendes Fahrzeug schnappen und die letzten Meter überbrücken. 

Tipp: Kleiner Car2Go Hack für all diejenigen unter euch, die gerne Car2Go zum Brötchen holen nehmen, nutzt doch einfach die 15 Minuten Reservierungszeit aus. Da man ja bei Car2Go auch fürs Parken innerhalb einer Buchung zahlt, könnt ihr euch die Kosten sparen. Schnappt euch ein Auto, fahrt zum Bäcker und beendet dort direkt eure Buchung. Jetzt einfach das Auto für euch vormerken und reservieren jetzt laufen eure kostenlosen 15 Minuten. Geht jetzt entspannt eure Brötchen holen und geht zurück zum Auto und startet eure nächste Buchung mit dem gleichen Fahrzeug und fahrt wieder heim. 


Stationsbasiertes CarsharinG

Kommen wir zu guter letzt zum stationsbasierten Carsharing und auch der ältesten und klassischsten Form des Carsharing. Hier werden die Autos an festgelegten Parkplätzen oder auch kleineren Zonen angemietet und dort nach der Nutzung auch wieder abgestellt. Also genau so, wie ihr es von uns bei Ubeeqo kennt. Auch wenn es sich hierbei um die Ur-Form Carsharing handelt, haben die Prozesse und die Technik bei diesem Modell rein gar nichts veraltetes an sich.

Der Registrierungsprozess sowie Führerschein-Check, Anmietung und Verwaltung der Buchungen werden bei Ubeeqo komplett digital durchgeführt. Für wen das alles Neuland ist, der wird natürlich nicht allein gelassen und hat fast rund um die Uhr ein geschultes Supportteam an seiner Seite. Die Fahrzeuge werden in Selbstbedienung an den Stationen abgeholt und auch wieder abgestellt.

Nach unserem schönen Vergleich der Freefloater mit Selbstfahrtaxis, kann man die stationsbasierten Carsharingdienste als Mietwagen 2.0 sehen. Also Autovermietung ohne viel Papierkram oder Wartezeiten an irgendeinen überfüllten Schalter. Dafür aber Autovermietung mit Modellgarantie, Benzin inklusive und flexiblen Buchungen von wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen.

Außerdem üblich für stationsbasiertes Carsharing ist das gemischte Abrechnungsmodell aus einem günstigen Basisstundenpreis und einem günstigen Kilometerpreis. Gerne könnt ihr euch hier das Tarifmodell von Ubeeqo als Beispiel anschauen. Da bei dieser Abrechnungsmethode der Faktor Zeit eher eine untergeordnetere Rolle spielt, können die Nutzer hier entspannter Fahren und brauchen bei Stau oder Stop & Go in der Rush Hour nicht gleich in Panik ausbrechen.

Am Ende haben wahrscheinlich alle Carsharing-Modelle und Anbieter den gleichen Grundgedanken, nämlich den städtischen Verkehr durch geteilte Autos zu entlasten. Darüber hinaus kann man auch sehen, dass sich im alltäglichen Gebrauch die einzelnen Modelle auch ergänzen können. Das Selbstfahrtaxi zum Beispiel zur Party, wenn mal wieder die Bahn ausgefallen ist und stationsbasiertes Carsharing, wenn wieder der wöchentliche Großeinkauf ansteht und man keinen Zeitdruck gebrauchen kann - immer abhängig von der jeweiligen Situation.

Wieso also festlegen wenn man mehrere Services nutzen kann ohne Verpflichtungen oder kostenpflichtige, und langfristige Verträge? Also, sofern ihr es noch nicht gemacht habt, probiert doch Ubeeqo einfach mal unverbindlich aus. Klickt hier und meldet euch jetzt kostenlos an und 20€ Startguthaben zu sichern. 


carsharing tutorial