Daniel
vor 2 Monaten

Sprit spar-Tricks

Die Gründe für’s Teilen eines Autos sind oft unterschiedlich, manche wollen ihr Auto ersetzen, andere suchen einen Ersatz zum Zweitwagen. Einige wollen damit einfach ihren Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten und Ressourcen sparen. Eine wichtige Ressource ist auch der Kraftstoff, mit dem die Fahrzeuge sich fortbewegen.

Heute zeigen wir euch wie ihr mit eurem eigenen oder aber auch mit unseren Autos Sprit sparen könnt.


Druck drauf

Fahrt immer mindestens mit dem Reifendruck, den der Autohersteller für das vollbeladene Fahrzeug bei Höchstgeschwindigkeit empfiehlt. Es darf auch ruhig noch ein bisschen mehr sein. Dem etwas geringeren Fahrkomfort stehen ein deutlich geringerer Verbrauch, weniger Schadstoffe, mehr Bremssicherheit und weniger Reifenverschleiß gegenüber.


Schnell schalten

Dieser Tipp ist bei unseren Fahrzeugen durch die Schaltautomatik zwar nicht relevant aber vielleicht für euren Privat-PKW ganz interessant. Schaltet schon nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang. Im zweiten und dritten Gang kräftig Gas geben und spätestens bei 2000 U/min in den nächsten Gang hoch schalten.

Wenn man mit viel Gas bei niedriger Motorumdrehungszahl beschleunigt, erreicht man eine vollständigere, verbrauchsgünstigere und schadstoffärmere Verbrennung, als wenn man mit sanftem Fuß im mittleren Drehzahlbereich beschleunigt. Wer keinen Drehzahlmesser hat, orientiert sich am Tacho. Bei 25 bis 30 km/h in den 3., bei 35 bis 45 km/h in den 4. und bei 50 bis 55 km/h in den 5. Gang schalten. Mit den angegebenen Schaltpunkten sind fast alle heute zugelassenen Pkw vom Kleinwagen mit 40 bis 45 PS bis zur schweren Limousine problemlos zu fahren. Im höchstmöglichen Gang zu fahren, ist Grundbedingung fürs Spritsparen.

Es schont außerdem den Motor und ist hörbar leiser. Unglaublich aber wahr: Ein Auto mit 50 km/h im 2. Gang wird als genauso laut empfunden wie 20 Autos, die bei gleicher Geschwindigkeit im 4. Gang fahren.


Stromfresser sind Spritfresser

Denn es gilt: je stärker die Lichtmaschine durch elektrische Verbraucher belastet wird, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch. Größter Stromfresser ist die Klimaanlage, die den Verbrauch im Stadtverkehr um bis zu 1,8 Liter auf 100 Kilometer erhöht. Auch jedes kleine Motörchen - z.B. für den Scheibenheber - erhöht den Verbrauch. Vergessen wird oft die Heckscheibenheizung. Die „verbraucht” pro Stunde ca. 0,1 Liter Sprit. Umgerechnet auf den Stadtverkehr sind das 0,3 bis 0,4 Liter pro 100 Kilometer.


Motor aus!

Wenn sich absehen lässt, dass ihr zum Beispiel an einer roten Ampel mehr als 10 Sekunden steht, solltet ihr den Motor abstellen. Beim anschließenden Motorstart auf keinen Fall Gas geben.


Doch die absolute Grundregel bleibt bestehen

Vorausschauendes Fahren: Jedes Anfahren und Beschleunigen verbraucht viel Benzin. Durch vorausschauendes Fahren wird eine möglichst regelmäßige Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit angestrebt. Genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (Faustregel 3 Sekunden) hilft Ungleichmäßigkeiten im fließenden Verkehr auszugleichen und dient der Verkehrssicherheit.

Fährt das Auto auf ein Hindernis zu, kann der Fahrer den bestehenden Fahrzeugschwung nutzen. Beispiel: Ihr fahrt 50 km/h und seht in 200 bis 300 Meter Entfernung eine Ampel auf Rot schalten. Wenn ihr den Leergang einlegt, reicht der vorhandene Schwung, um im Verkehr mitzuschwimmen. Fließt der Verkehr nach einer Stockung weiter, schaltet ihr in den eurer Geschwindigkeit entsprechenden Gang und beschleunigt wieder auf die gewünschte Geschwindigkeit.


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