Daniel
vor 7 Monaten

Ostern 2018: Ohne Stau in den Urlaub

Die Osterferien stehen vor der Tür und viele Deutsche nutzen die Feiertage um in den Urlaub zu fahren. Durch den Ansturm an Reisenden füllen sich jedoch nicht nur die Kassen beliebter Urlaubsgebiete, sondern auch die Autobahnen. Wir verraten euch, mit welchen Tricks ihr die besten Aussichten auf fließenden Verkehr habt.

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Fast 40 Stunden steht jeder Deutsche jährlich im Stau. Eine ganze Arbeitswoche also! Damit Ferienfreunde die Lust auf ihren Urlaub nicht bereits auf dem Weg dahin verlieren, gibt es Wege und Möglichkeiten, um die Staus auf den Autobahnen zu umgehen. Genau überlegen solltet ihr euch Anreisetag und -zeit. Am liebsten reisen die Deutschen Samstags direkt nach dem Frühstück in den Urlaub. Zwischen 9-15 Uhr ist die Staugefahr dann besonders hoch. Aber auch am Freitag zwischen 13-20 Uhr sind bereits viele Reisende unterwegs in Richtung Urlaub. Am Osterwochenende steigt das Verkehrsaufkommen sogar schon am Gründonnerstag, da der nachfolgende Karfreitag ein landesweiter Feiertag ist.


Staugefahr am Wochenende

Das Wochenende und die Feiertage sollte man daher am besten ganz umgehen. Ist das nicht möglich, bietet der Sonntag in der Regel das geringste Verkehrsaufkommen. Eine weitere Option stellt zudem die nächtliche Anreise. Je nach Fahrtlänge solltet ihr dann zwischen 3-5 Uhr aufbrechen. Da nachts am wenigsten Fahrzeuge unterwegs sind, lässt sich zur späten Stunde neben Zeit auch bares Geld sparen. Die leeren Straßen ermöglichen nämlich eine gleichbleibende Fahrgeschwindigkeit. Das spart Benzinkosten und vermeidet unnötigen Verschleiß durch unnötige Brems- und Beschleunigungsvorgänge.


So entsteht Stau

Ein solcher Fahrstil vermindert im übrigen auch Staubildung. Von einem Stau spricht man nämlich, wenn der Verkehr über eine Minute lang mit weniger als 10 Kilometer pro Stunde fließt. Das ist meist ein Resultat aus ungleichen Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer. Deutsche Autobahnen haben in der Regel eine Kapazität von etwa 2000 Fahrzeugen pro Spur und Minute. Werden es nur 5 Prozent mehr, kommt es zum Stau.

Droht man trotz Vorsorge in einen solchen zu geraten, gilt es die Autobahn dennoch nur im Falle einer Vollsperrung zu verlassen. Mit der Idee einer Alternativroute steht man nämlich nicht alleine da. Sich durch eine überfüllte Bundes- oder Landstraße zu quälen, ist jedoch weitaus anstrengender und zeitintensiver als über eine Autobahn. Am sinnvollsten ist es daher während der Fahrt ein Navigationssystem mit TMC (Traffic-Message-Channel)-System zu nutzen. Das berechnet anhand der vom Radio gesendeten Informationen frühzeitig Alternativrouten, um Staus sinnvoll zu umgehen.


Abreise am besten direkt nach dem Frühstück

Auch bei der Abreise gibt es wieder besonders beliebte Zeiten mit einer hohen Stau-Wahrscheinlichkeit. Die meisten Urlauber wollen ihre Ferien möglichst lange auskosten und fahren gerne in den Mittagsstunden los. Am besten tritt man die Rückfahrt daher direkt nach dem Frühstück an, unabhängig davon, ob sie am Samstag, Sonntag oder gegebenenfalls sogar Ostermontag erfolgt.

Wer die Möglichkeit hat, sich auch noch den Montag - am Osterwochenende entsprechend den Dienstag - freizunehmen, setzt am besten auch bei der Rückreise auf eine Nachtfahrt und bricht erst ab 21 Uhr auf. Zu dieser Zeit herrscht nicht nur am wenigsten Verkehr, die Kinder von glücklichen Eltern schlafen dann möglicherweise auch einen Großteil der Reise.


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