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vor 2 Monaten

MUSIK IM AUTO: WIE SICHER IST DEIN SONG?

Hörst du auch so gerne Musik beim Autofahren? 90% aller deutschen Autofahrer mögen das. Je nachdem, was du für Musik hörst, beeinflusst das deine Stimmung, deine Gefühle und deinen Fahrstil auf unterschiedliche Weise. Hier erfährst du, wie gut sich deine Lieblingslieder zum Autofahren eignen.

KLASSISCHE MUSIK: ERHÖHTES UNFALLRISIKO 

Würde man nicht denken oder? Während viele Menschen ihr beim Lernen eine fördernde Wirkung nachsagen, raten Musikwissenschaftler von klassischer Musik beim Autofahren ab. Dafür sei sie zu komplex komponiert: Die häufige Wechsel zwischen Höhen und Tiefen, in Geschwindigkeit und Lautstärke beanspruche die Aufmerksamkeit des Fahrers zu stark und fördere damit das Unfallrisiko. Wähle man hingegen gezielt klassische Lieder mit sanfterem Dynamiklevel, könne das einschläfernd wirken.

In einer Umfrage der WELT wurden übrigens auch Jazz und Blues als risikoreich eingestuft.

HARDROCK: SELBSTÜBERSCHÄTZUNG

Hört der Fahrer im Auto extremere Musik, wie Hardrock, kann das zu einer gefährlichen Selbsteinschätzung führen. Gerade in Verbindung mit einer erhöhten Lautstärke fördert sie die Risikobereitschaft. So ist der Fahrer zum Beispiel eher dazu geneigt, ein knappes Überholmanöver zu starten.

LAUTE MUSIK: LÄNGERER BREMSWEG

Studien des Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Güther Rötter (Uni Dortmund) kamen zu dem Ergebnis, dass laute Musik die Reaktionszeit verlängern kann. Beim Fahren kann sich der Bremsweg dadurch um ca. 15 Meter verlängern, wenn das Auto mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h unterwegs ist. Auslöser ist ein Stresshormon, welches durch die laute Musik verstärkt ausgeschüttet wird.

POPMUSIK: UNPROBLEMATISCHER BEIFAHRER

Wenn Lieder mit hohem Dynamiklevel zu anspruchsvoll zum Autofahren sind, könnte man zu dem Schluss kommen: Je schlichter desto besser. Das stimmt irgendwie auch - zumindest wenn man den Einfluss auf das Unfallrisiko betrachtet. „Die reine Hintergrundmusik hat überhaupt keine Wirkung“, so Musikwissenschaftlerin Helga de la Motte-Haber. Gerade Popmusik ist dadurch ein unproblematischer Begleiter im Auto, der uns nicht zu stark ablenkt: Der Rhythmus ist in der Regel zuverlässig und der allgemeine Flow der Lieder vergleichsweise schlicht.

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MITSINGEN: ENTSPANNUNG PUR

Wenn alle im Wagen mitgrölen, kann die Stimmung nur gut sein. Und auch ein Einzelsolo am Steuer bringt dem Fahrer gute Laune: Mitsingen macht nämlich entspannt und glücklich. Studien zufolge kann es sogar langfristig die Lebenszeit verlängern.

MELANCHOLISCHE LIEDER: GUT FÜR DIE STIMMUNG

Faszinierendes Ergebnis: Eine von Ford beauftragte Studie in Zusammenarbeit mit Spotify und der New York University hat ergeben, dass Lieder mit melancholischem Charakter auf die Stimmung der meisten Probanden eine „erhebende Wirkung“ hatte. Demnach seien Songs wie „Summertime Sadness“ (Lana Del Ray ) oder „Sorry“ (Justin Bieber) auf der Fahrt zur Arbeit der beste Start in den Tag.

DIE ZAUBERFORMEL

Die beste Musik für eine sichere und gut gelaunte Autofahrt sind eine Mischung aus treibenden, gleichmäßigen Beats, was das Energielevel aufrecht hält ohne zu sehr abzulenken, und einer melancholischen Grundstimmung. 

Mit dem richtigen Soundtrack macht jede Autofahrt Spaß - und mit unseren Musiktipps fährst du auch noch super sicher auf den Straßen. Also...

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